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DER FILM

Ein spannendes Triathlonjahr liegt hinter uns. Ein Jahr mit vielen Höhepunkten, drei Weltbestzeiten binnen 7 Tagen, nachdem die Triathlonwelt ganze 14 Jahre auf eine Verbesserung der Bestmarke bei den Männern gewartet hatte. Das Jahr 2011 bestand für das Team von triaguide.tv vor allem aus unzähligen Drehstunden, mit dem Ziel, euch während des Jahres laufend mit bewegten Bildern zu versorgen. Doch am Ende der Saison waren wir immer noch hungrig und wir überlegten uns, wie wir das viele Material, das wir gesammelt hatten, noch verwenden könnten. Die Entscheidung war gefallen und wir waren begeistert von der Idee, erstmals in der Geschichte von triaguide.tv eine DVD auf den Markt zu bringen. Doch bis dorthin war es noch ein steinerner Weg. Jeder Film wurde neu geschnitten, mit Musik und Texteinblendungen hinterlegt und jeder einzelne Clip wurde aufs Detail nachbearbeitet. Das Ergebnis seht ihr in einem 104 minütigen Film, dessen Inhalt wir euch weiter unten genauer beschreiben. Auf diesem Wege möchten wir uns vor allem bei den Veranstaltern, allen voran bei der World Triathlon Corporation (WTC) und der Challenge Family bedanken, dass wir die Bilder dieser Events auf DVD bringen dürfen.

 

Kapitel 1: IRONMAN 70.3 St. Pölten 

Der erste Saisonhöhepunkt der deutschsprachigen Triathlonsaison findet traditionell in St. Pölten statt. Die Highlights des Rekordrennens (knapp 3.000 Starter) sind u.a. das Schwimmen in zwei Seen und der Teil der Radstrecke, der über eine abgesperrte Schnellstraße führt. Das Rennen stand ganz im Zeichen des Duells Filip Ospaly gegen Michi Weiss - Radfahrer gegen Läufer. Das Rennen bietet traumhafte Landschaften, Action vom Feinsten und war für uns ein toller Opener der Saison.

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Kapitel 2: Kärnten IRONMAN Austria

Eines der absolut schönsten Rennen im IRONMAN-Zirkus. Das glasklare türkise Wasser des Wörthersees schimmert in der Morgensonne. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Um Punkt 7 Uhr stürzen sich 2.400 Athleten und verwandeln das ruhige Gewässer in eine Kampfarena. Die letzten 800 Meter der Schwimmstrecke sind unglaublich spektakulär. Es wird durch den Lendkanal geschwommen, rundherum tausende frenetisch jubelnde Zuschauer, welche die Athleten zur zweiten Disziplin pushen. Der Ironman Austria ist gleichzusetzen mit einem Mann - dem Belgier Marino Vanhoenacker. Sechs Mal in Folge konnte er dieses Rennen für sich entscheiden, 2011 schrieb er Triathlongeschichte. Der 14 Jahre alte Weltrekord seines Landsmannes Luc Van Lierde ist Geschichte. Vanhoenacker pulverisiert die Bestzeit und schreibt sich in die Geschichtsbücher ein. Nur ein Mann kann aus dem riesigen Schatten des Belgiers heraustreten. Es ist ein Österreicher - Michi Weiss schreibt österreichische Triathlongeschichte mit der ersten Zeit unter 8 Stunden.

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Kapitel 3: Challenge Roth

Der Ort, an dem Luc Van Lierde 14 Jahre zuvor die Weltbestzeit im Ironman aufgestellt hat. Mittlerweile gehört Roth nicht mehr zum Ironman-Zirkus, sondern hat seine eigene Serie gegründet. Die Challenge-Serie. Roth ist das Mecca des Triathlons, für viele schon fast gleichzusetzen mit Hawaii. Insgesamt 5.000 Athleten stehen am Start der Jubiläumsausgabe, die zum 10. Mal als "Challenge"-Rennen ausgetragen wird. Ein Duell überstrahlt alles. Andreas Raelert ist zum ersten Mal in Roth am Start. Sebastian Kienle war schon 2010 da und will den Favoriten herausfordern. Das Ergebnis war ein packendes Fernduell, bei dem Raelert über sich hinauswuchs und nur eine Woche nach Vanhoenackers Weltbestzeit eine neue, unbeschreiblich schnelle Marke setzte. Zwei Weltbestzeiten binnen 7 Tagen. Zwei, nein, das stimmt nicht, es waren sogar drei. Chrissie Wellington konnte ihre unfassbar schnelle Marke von 2010 nochmals verbessern und reiht sich in die Rekordjagd nahtlos ein. Der Film zeigt eindrucksvoll den Rennverlauf des Rennens, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Kapitel 4: Trumer Triathlon

Abseits des großen Ironman- und Roth-Trubels finden im deutschsprachigen Raum auch andere perfekt organisierte Events statt. Zum zweiten Mal wurde in Obertrum am See der Trumer Triathlon über die Mitteldistanz ausgetragen. Die Landschaft im Salzburger Seenland ist spektakulär und auch die Strecke verlangt den Athleten alle ab. Das Rennen diente auch als österreichische Staatsmeisterschaft über die Double Olympic Distance. Doch nicht nur Athleten aus Österreich waren am Start. Allen voran war es der Commerzbank-Profi Markus Fachbach, der das Rennen spannend machen sollte. Der Trumer Triathlon fand 2011 unter extrem heißen Bedingungen statt. Bedingungen, die das Letzte von den Athleten fordern und sicher geglaubte Siege im letzten Moment verhindern können. All das geschah bei diesem tollen Rennen. Wir konnten die Dramatik für euch festhalten.

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Kapitel 5: Ironman Regensburg

Das zweite deutsche Ironman-Rennen feierte 2010 seine Premiere. Mehr als 2.000 Athleten waren auch bei der zweiten Austragung dem Ruf des "M-Dot" gefolgt und stürzten sich in die Fluten. Über 2.000 Athleten im relativ kleinen Guggenberger See - das gibt eine hochexplosive Mischung und beeindruckende Bilder. Der Wettergott war den Teilnehmern dieses Mal nicht gnädig. Kühle Temperaturen und Regen begleiteten die Athleten über die Radstrecke. Wir erlebten ein Rennen, das Außenseiter zu Siegern macht, ein Rennen, bei dem Andreas Raelert mit angezogener Handbremse fuhr, um sich seinen Hawaii-Slot zu holen. Wir sahen das letzte große Rennen von Frank Vytrisal, der seine Profikarriere mit einem tollen Rennen beendete und eine Frau, die sich binnen wenigen Wochen ihren zweiten Ironman-Sieg holte.

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Kapitel 6: Austria Triathlon Podersdorf

Bereits zum 24. Mal wurde die älteste Langdistanz Österreichs ausgetragen. Lange, bevor die IRONMAN-Welle über Österreich fegte, leistete ein Team von Idealisten großartige Arbeit. Längst ist der Triathlon im burgenländischen Seewinkel zum Kult geworden. Das Surferparadies am Neusiedlersee ist für seine schwierigen Wetterbedingungen bekannt. Doch zumindest zu Beginn des Tages zeigte sich das Wetter von seiner freundlichsten Seite. Glasklares Wasser und ein wolkenloser Sonnenaufgang lieferten die schönsten Schwimmbilder, die wir je aufzeichnen durften. Podersdorf war in den letzten Jahren eine Angelegenheit für den Steirer Andreas Fuchs. Zwei Mal in Folge konnte er das Rennen schon gewinnen und nun ging der starke Radfahrer auf den Hattrick los. An Konkurrenz fehlte es nicht, denn mit Max Renko und Petr Vabrousek waren zumindest zwei ganz heiße Eisen im Feuer, die auf den Sieg aus waren.

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Kapitel 7: Trimotion Saalfelden

Saalfelden ist Kult, das kann man sagen. Obwohl das Rennen erst zum sechsten Mal ausgetragen wurde, gibt es wenige Rennen, die bei den Athleten derart beliebt sind, wie die Trimotion. Die Strecke mitten im "Steinernen Meer" verlangt den Athleten alles ab. Vor allem der Radpart ist bestückt mit zahllosen Anstiegen, das alles vor einer tollen Zuschauerkulisse. Die Laufstrecke führt mitten durch den Ort Saalfelden mit einem Zieleinlauf, den man ohne Bedenken als "Hexenkessel" bezeichnen kann. Der Rennverlauf war spannend wie selten zuvor, bot aber auch Stoff für Diskussionen. Beim Damenrennen wurde alles überstrahlt durch die Laufbestzeit der Deutschen Julia Viellehner, die schneller lief als alle Männer und dem Rennen ihren Stempel aufdrückte.

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Kapitel 8: Bonusfilm - Best Pics

Wir waren selbstverständlich nicht nur bei diesen sieben Rennen vor Ort. Bei vielen anderen Rennen haben wir auch großartige Bilder geschossen. In unserem "Best of" finden sich die spektakulärsten, lustigsten und eigenartigsten Bilder des Jahres, neben Bildern der sieben zuvor gezeigten Rennen finden sich auch Impressionen vom 5150 Klagenfurt, dem Sprint in Großsteinbach, dem Powerman Austria, dem Sprint in Piberstein, den Staatsmeisterschaften über die Kurzdistanz auf der Donauinsel und einiges mehr!

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